21.03.2024Welt-Down-Syndrom-TagIn diesem Jahr lautet das internationale Motto „End the Stereotypes“.

Welt-Down-Syndrom-TagSchluss mit den Stereotypen

In diesem Jahr lautet das internationale Motto des Down-Syndrom-Tages „End the Stereotypes“, zu Deutsch: Schluss mit den Stereotypen. Die Lebenshilfe Niedersachsen nimmt dies zum Anlass, um darauf hinzuweisen, wie wichtig es ist mit Vorurteilen gegenüber Menschen mit Beeinträchtigungen aufzuräumen. Denn auch dabei handelt es sich um Barrieren, die einer Teilhabe an der Gesellschaft im Wege stehen können. 

„Nach wie vor haben Menschen mit Down-Syndrom, wie viele Menschen mit Beeinträchtigungen erschwerte Teilhabemöglichkeiten. Grund dafür sind oftmals auch sogenannte einstellungsbedingte Barrieren wie Ängste oder eben auch Vorurteile.“, so Frank Steinsiek, Landesgeschäftsführer der Lebenshilfe Niedersachsen. „Wir setzen uns als Verband dafür ein, dass Menschen mit Beeinträchtigungen keinen Stempel aufgedrückt bekommen. Vielmehr sollen sie die Möglichkeit erhalten, sich mit ihren individuellen Interessen, Stärken und Wünschen einzubringen – ohne dass man ihnen voreingenommen begegnet. Sei es in Bezug auf Teilhabe an Bildung oder Arbeit, Teilhabe an Freizeitaktivitäten wie Vereinssport oder beispielsweise bei der Wohnungssuche.“

Der Welt-Down-Syndrom-Tag wurde erstmals 2006 gefeiert, 2011 haben die Vereinten Nationen den Tag offiziell zum Welt-Down-Syndrom-Tag erklärt. Der 21.03. wurde gewählt, da Menschen mit Down-Syndrom, auch Trisomie 21 genannt, das 21. Chromosom dreimal statt zweimal besitzen.

Am Welt-Down-Syndrom-Tag machen Menschen weltweit auf das Down-Syndrom aufmerksam und schaffen ein Bewusstsein dafür. Sie setzen sich gemeinsam für Inklusion ein, für Vielfalt und Toleranz und gegen Vorurteile und Ausgrenzung.